KKV Wiesbaden: Ehrlich im Handel - christlich im Wandel

Das Wappen der Stadt Wiesbaden
1891 schrieb Papst Leo XIII. die erste große Sozialenzyklika "Rerum novarum", in der er vor allem für die Rechte der gesellschaftlich schwächeren Gruppen eintrat, die Koalitionsfreiheit forderte und zum Zusammenschluss von Standesvereinen aufforderte, die an der Lösung der sozialen Frage mitwirken sollten. Entscheidende Impulse zur Gründung des KKV Wiesbaden gingen von der im Jahre 1892 in Mainz tagenden Katholiken-Versammlung aus. Am 13. April 1893 wurde der KKV Wiesbaden gegründet.
In seiner über 100-jährigen Tradition steht der KKV für das Ringen um die Beantwortung der sozialen Frage aus dem Geiste der christlichen Botschaft. Als kirchlicher Sozialverband hat der KKV von Anfang an die "Katholische Soziallehre" als eine politische Botschaft verstanden. Wesentliche Prinzipien der katholischen Soziallehre und somit auch Reflexionsbasis für Aufgaben und Ziele des KKV sind:
- das Personalitätsprinzip
- das Solidaritätsprinzip
- das Subisidiaritätisprinzip
Auf dieser Basis reflektiert der KKV seine Aufgaben und Ziele, die keine statischen Aufgabenbereiche, sondern dynamisch und am Gemeinwohl der Gesellschaft orientiert sind.
Der KKV Wiesbaden weiß, dass er einer großen Tradition verpflichtet ist. Unser Wahlspruch ist auch heute noch:
Ehrlich im Handel - christlich im Wandel!