Pfarrer Bruno Scharbatke gestorben

September 1999

Der KKV Wiesbaden trauert um seinen Geistlichen Beirat, Herrn Pfarrer Bruno Scharbatke. Im Alter von 53 Jahren starb er plötzlich und ganz unerwartet während der Feier der Heiligen Messe in Wiesbaden-Sonnenberg. Geboren wurde Bruno Scharbatke am 15. Juli 1945 im oberschlesischen Katscher. Nach der Vertreibung kam er mit seinen Eltern nach Wiesbaden, absolvierte eine Verwaltungslehre bei der Stadtverwaltung Wiesbaden und besuchte anschließend das Ketteler-Kolleg in Mainz. Pfarrer Scharbatke studierte Deutsch, Geschichte und Pädagogik und war zunächst als Realschullehrer tätig. Währen dieser Zeit reifte in ihm der Entschluss, Priester zu werden. Mit 34 Jahren begann er seine philosophisch-theologischen Studien in Sankt Georgen. 1984 weihte Bischof Kamphaus den "Spätberufenen" im Limburger Dom zum Priester.

Nach Stationen als Kaplan in Frankfurt-Unterliederbach und Wirges wurde Pfarrer Bruno Scharbatke vor acht Jahren in die Sonnenberger Pfarrei Herz-Jesu berufen. 1993 übernahm er zusätzlich die Pfarrei St. Mauritius und betreute außerdem die katholischen Christen in Rambach. Er war über fünf Jahre Geistlicher Beirat des KKV Wiesbaden.

Das Requiem und die Beisetzung fanden am 18. Juni 1999 unter großer Teilnahme der Mitglieder seiner drei Kirchengemeinden, des KKV Wiesbaden und der Geistlichkeit aus der ganzen Diözese statt.

Der KKV Wiesbaden und der KKV-Diözesanverband Limburg haben einen guten Freund, einen treuen, zuverlässigen und vorbildlichen Priester sowie einen hilfsbereiten Menschen verloren. Er war bei allen Mitgliedern im KKV beliebt und geschätzt. Sein besonderes Interesse und seine Hilfe galten auch dem wiedergegründeten KKV Görlitz. Er hat sich um den KKV verdient gemacht. Der KKV Wiesbaden wird für seinen verstorbenen Geistlichen Beirat beten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Hartmut Röhrbein, Vorsitzender