KKV Wiesbaden in Südfrankreich - Studienreise in das Languedoc-Roussillon
30. September 2003
Vom 2. bis 13. September 2003 führte der KKV Wiesbaden unter Leitung seines Vorsitzenden Hartmut Röhrbein eine Studienreise nach Südfrankreich durch. Es war die 11. Frankreichfahrt mit 32 Personen und ging in das Languedoc-Roussillon. Die Wirtschaftsregion Languedoc-Roussillon bedeckt eine Fläche von 27448 qkm, was etwa der Ausdehnung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gleichkommt. Das Verwaltungsgebiet umfasst fünf unterschiedlich große und dicht bevölkerte Departements: Lozère, Gard, Hérault, Aude und Pyrénée-Orientales. Das Roussillon gehört zu den von Klima und Vegetation besonders begünstigten Landschaften Frankreichs, dessen äußersten Süden es bildet. Im Languedoc-Roussillon, dem größten geschlossenen Weinanbaugebiet der Welt, werden nahezu 40 % aller französischen Weine erzeugt.
Auf der Hin- und Rückreise wurde in Lyon im Hotel Tulip Inn Saphir Lyon (3 Sterne) übernachtet. Auf der Hinfahrt wurde in Uzès die Kathedrale St. Theodorit mit Tour Fénestrelle sowie der Herzogspalast und in der Nähe der Pont du Gard (Weltkulturerbe) besichtigt. In Cap - d'Agde waren wir sehr gut im Hotel Capao direkt am Meer untergebracht. Von dort wurden alle Tagesfahrten durchgeführt. Wir sahen: Sète (Badeort), Montpellier mit Führung (Hauptstadt des südlichen Languedoc), Pézenas (Geburtsort von Molière), Béziers, Oppidum d'Ensérune (Ausgrabungen einer ibero-griech. Siedlung 4./3.Jahr.v Chr.), Carcassone mit Führung (Hauptstadt des Département Aude, Bischofssitz, mittelalterliche Festungsstadt), Narbonne (Kathedrale St. Just, Palais des Archevéques), Zisterzienserabtei Fontfroide (romanische Kirche des 13. Jhr. und bedeutendsten Kreuzgang in Südfrankreich), Albi mit Führung (Geburtsort des Malers Toulouse-Lautrec, Kathedrale Ste-Cécile - Albi ist seit dem 13. Jhr. mit der Glaubenslehre der Albigenser verbunden), Perpignan mit Führung (1278-1344 Hauptstadt des Königreichs Mallorca, geschichtlich interessante und schöne Stadt), Kloster Serrabonne (Sängertribüne, ein Meisterwerk romanischer Skulptur), Kloster St.-Martin-du-Conigou und die Abteil St.-Michel-de-Cuxa (einst religiöses u. künstleriches Zentrum des Roussillon) im mächtigen Canigou-Massiv, Salses (Festung aus 15.Jhr.),Elne (alte Bischofsstadt), St.Genis-des Fontaines, Collioure (Hafenstädtchen), Toulouse mit Führung (kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des südlichen Frankreich), Fanjeaux (Geburtsort des Hl. Dominikus), Klosteranlage Monastier de Camp (Dort fand eine kleine Weinprobe im jetzigen Weingut statt). Auf unserer Rückfahrt besuchten wir noch Beaucaire in der Provence (Notre-Dame de Pommiers, Chateau, Hotel de Ville).
Nach 12 Tagen kehrten alle Reiseteilnehmer mit vielen Eindrücken gut zurück. In Frankreich wurden wir überall nett und freundlich aufgenommen. Alle Reisenden waren sich einig: "Frankreich ist immer eine Reise wert."
Hartmut Röhrbein, Diözesanvorsitzender
