Cornwall & Devon - Hochmoore und Steilküsten

Am 10. August 2010 um 7 Uhr startete der KKV Wiesbaden unter der Leitung des Vorsitzenden Hartmut Röhrbein mit 32 Personen zu einer 9-tägigen Bus-Studienreise nach CornwaIl & Devon. Vorbei an Köln und Aachen ging es durch Belgien nach Calais zur 90-minütigen Fährüberfahrt nach Dover. Von hier aus fuhren wir weiter nach Brighton-Hove zur Zwischenübernachtung.

Am nächsten Tag machten wir uns auf die Weiterreise ins Herzogtum Cornwall. Die Fahrt wurde schon durch erste Besichtigungen unterbrochen. So sahen wir die gotische KathedraIe von Chichester mit einem Fenster von Marc Chagall und in Portsmouth konnte das Flagschiff Admiral Nelsons, die H.M.S. Victory besichtigt werden. Am Abend erreichten wir unser Hotel für die nächsten 3 Tage in Falmouth, herrlich in einem Park mit großen Hortensienbüschen gelegen.

KKV-Reise nach Südengland

Die nächsten Tage waren ausgefüllt mit Ausflügen zur Klosterburg St. Michael's Mount auf einer kleinen lnsel vor der Küste, St. lves mit Besuch des Barbara Hepworth Museums, dem herrlichen Landsitz Lanhydrock und den Lost Gardens of Heligan. Mit Land's End erreichten wir den westlichsten Punkt Englands.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Quartier in Devon, führte uns der Weg zunächst nach Tintagel, dem sagenumwobenen Sitz von König Artus und seiner Tafelrunde. Bei Wind und wolkigem Himmel konnten wir bei einer kleinen Wanderung die Felsenküste Cornwalls eindrucksvoll erleben. Danach ging die Fahrt durch die Hochmoore im Nationalpark Dartmoor, bevor wir am Nachmittag das Palace HoteI in Torquay erreichten. Hier konnten wir am nächsten Tag, dem Fest Mariä Aufnahme in den Himmel, eine heilige Messe mit Herrn Pfarrer Krechel feiern.

Auf dem Besuchsprogramm standen dann die hochgotische Kathedrale in Exeter sowie Buckfast Abbey, ein Kloster, das Französische Benediktiner auf den Ruinen einer mittelalterlichen Zisterzienserabtei errichteten. Zur Entspannung trugen eine Dampfeisenbahnfahrt und eine Schifffahrt auf dem River Dart bei.

Auf dem ersten Teil der Heimreise machten wir noch Station bei der Ruine der Abtei von Glastonbury Tor, der Kathedrale in Wells und in Bath, wo schon die Römer die heißen MineraIquellen nutzten. Nach der Übernachtung in Ashford war der Weg nach Dover zur Fährüberfahrt nach Calais nicht weit. Bei ruhiger See grüßten uns noch lange die von der Sonne beschienenen Kreidefelsen von Dover. Mit vielen schönen Eindrücken kehrten wir am frühen Abend nach Wiesbaden zurück. Die Fahrt wurde wieder durchgeführt von der Firma Rotala-Studienreisen. Mit Herrn Dr. Peter Jakobs hatten wir einen ausgezeichneten Reiseleiter. Er führte uns nicht nur mit viel Kompetenz, sondern machte uns auch mit seinen gekonnt vorgetragenen Kurzgeschichten Reif für die Insel.

Christa-Maria Gintaut